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Im Jahr 2010 stellt sich das Seniorentheater neuen Herausforderungen:

  • Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) hat erstmals einen Deutschen Amateurtheaterpreis ausgeschrieben. Unter den 260 Bewerbungen wurden wir mit unserer Inszenierung
    „Die Kleinbürgerhochzeit“ von Bertolt Brecht als Preisträger in der Sparte Seniorentheater ausgewählt. Die Aufführung findet am 16. September im Centre Francais in Berlin-Wedding statt.

  • Unser Vorstands-Vorsitzender Holm Gottschling hat Anfang Februar 2010 aus gesundheitlichen Gründen sein über vier Jahre geführtes Ehrenamt abgegeben. Der Verein wird jetzt vertreten von William Hodali (1. Vorsitzender) und Brigitte König (2. Vorsitzende).

  • Das Frauenkulturbüro NRW hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildung und Kultur in Remscheid, dem Literaturbüro Ruhr in Gladbeck und dem Forum Freies Theater in Düsseldorf einen Stücke-Wettbewerb für Dramatikerinnen ausgelobt. Mit dem Wettbewerb sollten Dramatikerinnen angeregt werden, Stücke für Seniorentheater zu schreiben.

    Als Anerkennung unseres mehr als 20-jährigen erfolgreichen Theaterschaffens wurde das SeTA-Ensemble ausgewählt, das Preisträgerstück „Silverday“ von Almut Baumgarten uraufzuführen (am 30. September im Hamburger Schauspielhaus). Die Regisseurin Marlin de Haan setzt mit diesem Projekt ihre Arbeit bei uns fort.

  • Unsere Bewerbung für einen der von der PSD Bank Rhein-Ruhr unter dem Motto „Ideen, die Generationen verbinden“ (Schirmherrschaft Frau Regina van Dinther, Präsidentin des Landtages NRW und Dirk Elbers, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf) ausgeschriebenen Stadt-Förderpreise war von Erfolg gekrönt. Wir freuen uns, dadurch ein zweites großes Projekt realisieren zu können.

    Worum handelt es sich? Unser Engagement, mit unserer Arbeit ein Brückenglied zu den sozialen Schichten der Bevölkerung zu sein, wird mit einer Eigenproduktion unter dem Titel „Blind sein“ ein weiteres Zeichen setzen. Menschen mit Behinderungen werden leider all zu oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Dabei ist es geradezu faszinierend, wie „sehend“ blinde Mitbürger durch die Sensibilisierung ihrer Gefühlswelt zurecht kommen. Auf dieses Nebeneinder / Miteinander wollen wir aufmerksam machen. Gespräche mit Mitgliedern des Düsseldorfer Blindenvereins haben uns zu diesem Konzept ermutigt.

So ein Theater!